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Energie: Die Preise müssen runter
Energie ist das Rückgrat unserer modernen Gesellschaft, einer starken Wirtschaft und Voraussetzung für ein gutes Leben mit sozialer Teilhabe. Zuletzt wurde die Energie zum immer größeren Kostenfaktor für Haushalte und Unternehmen. Für uns ist klar: Jede und jeder soll sich Strom, Wärme und Mobilität leisten können – verlässlich und sauber.
Fakten
Schon gewusst?
- Die EVN machte 2023/24 rund 500 Mio. € Nettogewinn
- Bei der EVN kostet der Strom 35 % mehr als bei der TIWAG in Tirol (Stand 10/2025)
- In der niederösterreichischen Gemeinde Trumau kostet Strom nur 12 Cent brutto pro kWh – garantiert für 20 Jahre
- Die Vorstandsgehälter in der EVN sind mit 600.000 € pro Person doppelt so hoch wie in allen anderen Landesenergieversorgern
- EVN-Gewinne an die Bevölkerung zurückgeben
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Gründung von Energiegemeinschaften wie in
der niederösterreichischen Gemeinde Trumau - Eigene Energiespeicher-Infrastruktur für NÖ
EVN ist viel zu teuer
Durch eine Änderung der Satzung soll
die EVN, die mehrheitlich im Eigentum
des Landes Niederösterreich steht, konsequent zu Leistbarkeit und Gemeinwohl verpflichtet werden. Nach dem Vorbild der Tiroler TIWAG wollen wir in die Satzung der EVN ausdrücklich aufnehmen,
dass das Unternehmen im gemeinwirtschaftlichen Interesse zu handeln hat, statt hohe Dividenden an Aktionärinnen und Aktionäre auszuschütten.
die EVN, die mehrheitlich im Eigentum
des Landes Niederösterreich steht, konsequent zu Leistbarkeit und Gemeinwohl verpflichtet werden. Nach dem Vorbild der Tiroler TIWAG wollen wir in die Satzung der EVN ausdrücklich aufnehmen,
dass das Unternehmen im gemeinwirtschaftlichen Interesse zu handeln hat, statt hohe Dividenden an Aktionärinnen und Aktionäre auszuschütten.
Energie speichern,
Netze entlasten, Kosten senken
Niederösterreich braucht eine eigene
Speicherinfrastruktur, um Energie dort zu
behalten, wo sie erzeugt wird. Unser Bundesland produziert dank Wind- und Solarkraft bereits viel sauberen Strom, in Zukunft soll es noch mehr werden. Gerade im Sommer kommt es aufgrund der vielen PV-Anlagen zu Strom-Tiefstpreisen.
Speicherinfrastruktur, um Energie dort zu
behalten, wo sie erzeugt wird. Unser Bundesland produziert dank Wind- und Solarkraft bereits viel sauberen Strom, in Zukunft soll es noch mehr werden. Gerade im Sommer kommt es aufgrund der vielen PV-Anlagen zu Strom-Tiefstpreisen.
Pumpspeicherkraftwerke im Westen nutzen das und verkaufen den Strom dann teuer am Abend. Mit einem Energiespeicher-Cluster in NÖ wollen wir Strom dezentral und regional speichern. Förderungen sollen stärker in Speicherlösungen am Haus fließen statt einseitig in neue PVAnlagen. Das entlastet das Netz, senkt die Kosten, erhöht die Versorgungssicherheit und beugt der Gefahr eines Blackouts vor.
Energiegemeinschaften gründen
Energie soll vor Ort produziert und genutzt werden. Damit sichern wir die regionale Stromversorgung und machen uns unabhängiger vom internationalen Strommarkt, in dem teure Gaskraftwerke den Preis bestimmen. Das Beispiel der Gemeinde Trumau im Bezirk Baden zeigt,
wie das funktionieren kann:
wie das funktionieren kann:
Unter sozialdemokratischer Führung wurde eine Energiegemeinschaft gegründet, die Bürgerinnen und Bürger, Betriebe sowie die Gemeinde versorgt. Strom wird aus erneuerbaren Quellen erzeugt und günstig geteilt. Dieses Erfolgsmodell wollen wir in ganz Niederösterreich ausrollen und Gemeinden aktiv bei der Gründung solcher Energiegemeinschaften unterstützen.
