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Wohnen: Leistbar statt Luxus
Wohnen ist ein Grundrecht und kein Luxusgut. Unsere sozialdemokratische Wohnungspolitik setzt hier an: Wir schaffen Boden für leistbares Wohnen, stärken den gemeinnützigen Wohnbau, senken Wohnkosten direkt und nutzen die öffentliche HYPO NÖ wieder für ihren eigentlichen Zweck – fürs Wohnen statt fürs Spekulieren.
Fakten
Schon gewusst?
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NÖ verzeichnete 2024 den höchsten
Anstieg der Wohnkosten pro Quadratmeter in ganz Österreich - Alle zahlen 1 % ihres Lohnes für die Wohnbauförderung ans Land. SchwarzBlau verwendet das Geld jedoch zum Stopfen von Budgetlöchern
- Der SPÖ NÖ Landtagsklub finanziert eine kostenlose Wohnberatung. Diese ist werktags erreichbar unter: 0664/88540005
- EVN-Gewinne an die Bevölkerung zurückgeben
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Gründung von Energiegemeinschaften
wie in der niederösterreichischen
Gemeinde Trumau - Eigene Energiespeicher-Infrastruktur für NÖ
Bodenfonds für leistbares
Bauland schaffen
Ein eigener NÖ Bodenfonds soll Grundstücke preiswert einkaufen und diese dann zu günstigen Konditionen vergeben. Durch die Schaffung der neuen Widmungskategorie „Bodenfonds“ sollen Gemeinden in Zukunft Grundstücke umwidmen können, die dann nur der Bodenfonds erwerben kann. Gemeinden können dann Grundstücke aus dem Bodenfonds zu 50 Prozent des üblichen Gemeindepreises an die Bevölkerung vergeben, die diesen als Baugrund nutzen darf. Damit sollen Niederösterreichs Familien ihren Traum von den eigenen vier Wänden endlich wieder realisieren können. Zusätzlich soll es nach dem Vorbild Wiens eine weitere neue Widmungskategorie „Gemeinnütziger Wohnbau“ geben. Diese garantiert, dass gemeinnützige Bauvereinigungen nicht länger mit privaten Bauträgern um überteuerten Grund konkurrieren müssen, sondern diesen zu günstigen Preisen erwerben können. Das bedeutet günstigere Mieten. Bei Neuwidmungen sollen künftig zwei Drittel der Flächen entweder als „Bodenfonds“ oder für den gemeinnützigen Wohnbau gewidmet werden.
Wohnkosten direkt senken
Die rasant steigenden Betriebskosten werden zur immer größeren Belastung für Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher. Wir wollen Betriebskosten gerecht und transparent abrechnen und ak tiv senken. So soll etwa die Gebäudeversicherung künftig nicht mehr in den Betriebskosten abgerechnet werden dürfen. Darüber hinaus sollen Nachzahlungen bei den Betriebskosten nicht auf Neumieterinnen und -mieter ab gewälzt werden können.
Wohnbauförderung:
Zweckwidmung statt Spekulation
Die niederösterreichische HYPO soll wieder das werden, was sie einmal war: Eine Wohnbank für die Menschen im Land. Zuletzt hat die HYPO die Wohnbaudar lehen der Bevölkerung mit großen Verlusten für die Steuerzah-lerinnen und Steuerzahler auf den Finanzmärkten verkauft. Der HYPO hat das jedoch nicht geschadet: Durch den Zinsanstieg sind die Gewinne zuletzt massiv gestiegen. Wir möchten, dass diese Gewinne an die niederösterreichischen Häuslbauer zurückfließen.
Leerstandsabgabe einführen
Wohnraum ist teuer und knapp. Mit einer Leerstandsabgabe wollen wir die Nutzung von Wohnraum fördern und spekulativen Leerstand verhindern. Denn wer lieber nicht vermietet oder ver kauft, soll dafür zukünftig zur Kasse gebeten werden. Eine Leerstandsabgabe ist auch ökologisch sinnvoll: Durch den zusätzlichen Wohnraum muss weniger Baugrund geschaffen werden und die Flächenversiegelung nimmt ab. Nicht zuletzt verbessert eine Leerstandsabgabe die finanzielle Situation der Gemeinden, wodurch hochwer tige kommunale Dienstleistungen weiterhin erbracht werden können.
Zweckgewidmete
Wohnbauförderung
Der Wohnbauförderungsbeitrag soll wieder für den Wohn bau zweckgewidmet werden und nicht zum Stopfen von Budgetlöchern der Landesregierung verwendet werden. Eine stärke re Wohnbauförderung ist ent scheidend, um Wohnen langfristig leistbar zu machen.
